Preisträger

Die Grongster hat beim diesjährigen Wettbewerb „Selbermacher des Jahres 2014“ in der Kategorie drinnen den zweiten Preis gewonnen. Damit hätte ich nicht gerechnet und bin deshalb um so erfreuter!

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Die Grongster im Live-Einsatz…

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Nach dem Finale ist vor dem Tuning

Der Klassiker. Man(n) ist fertig und dann kommen diese Optimierungsgedanken. Dazu noch Eingaben von links und rechts und schon ist der Erstlack wieder ab und der Zweitlack draufgeschwabbelt. Diesmal kein Dickschichtlasur, sondern Wudtone-Lack (irgendwas auf Ölbasis). Nun ja, vom weißen Schimmel zur Jäger-Gitarre ist der Weg recht schnell. Da das Zeugs nicht ohne Weiteres wieder abgeht, wird es dabei aber wohl endgültig bleiben.

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Der komplette Baubericht und Bilderbuch zum Bau (m)einer E-Gitarre zum Download

Hier ist er also, der Baubericht (oder auch das Bilderbuch) zum Bau meiner ersten komplett selbst gebauten E-Gitarre mit dem Modellnamen Grongster unter dem Label BIDG (Born in Delmenhorst Guitars). Ich wünsche allen Lesern und Betrachtern viel Spaß und freue mich immer über Meinungen, Anregungen und Kritik. Schreibt mir also gerne unter mail@dirkscheuer.com. Danke sage ich mit diesem Buch meiner Familie, die mich – wie immer bei allen Ideen – mit Zeit und Geschenken unterstützt hat.

Der Erleb- und Ergebnisbericht ist chronologisch sortiert und soll keine Anleitung zum E-Gitarrenbau darstellen. Vielleicht dienen aber meine gemachten Erfahrungen und die hier beschriebenen Erlebnisse und die zahlreichen Bilder dem einen oder anderen DIY-Gitarrenbau-Wahnsinnigen als Basis für eigene Bauwerke und Experimente. Die Bilder sind durchweg leider von eher durchschnittlicher Qualität, da ich dieses Buch im Vorfeld nicht geplant hatte. Wer es trotzdem schafft, alles durchzulesen, der wird merken, dass ich nicht alle Pläne und Ideen verwirklichen konnte bzw. dass sich Dinge einfach anders entwickelt haben und Pläne angepasst wurden. Trotzdem: Ende gut, alles gut!

Download Buch „Grrrronnnnngggggg…oder wie ich versuchte bzw. es schaffte, im dunklen Keller eine elektrische Gitarre zu bauen“ (240 Seiten, PDF-Format, 286 MB)

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E-Fach-Deckel

Noch in der Irgendwie-Baustellen-Phase war der grobst gesägt und gefeilte Deckel aus Plexiglas, mit Nägeln am Holz befestigt. Doch das ging doch besser, oder? Flugs das BIDG-Logo entworfen und ausgedruckt. Dann das Logo rückseitig mit Holzleim auf das Plexiglas geleimt. Danach schön lange trocknen lassen. Drei 2mm-Löcher gebohrt und auf 4mm gesenkt, so dass die Schrauben hübsch verschwinden und der Hose keinen Schaden zufügen. Fertig.

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Fiiiiiiinaaaaaale, oooooh ohhhhhh, Finale, oh oh oh oh!

Der Wahnsinn, die Grongster (alias „der Gerät“) ist fertig. Alles fertig. Alles funktioniert. Faszinierend. Nach der Lackierung schnell noch alles zusammen gedengelt, das E-Fach mit einem Plexi-Deckel zugenagelt und fertig ist das Rock’n’Roll-Punk-Rhythmus-Brett für Papi. Und was ist der Wermutstropfen? Jetzt lenkt mich nichts mehr von der Forschungsarbeit ab, der ich mich jetzt mal wieder widmen muss – neben der Akkord-Drescherei auf der Grongster! Ein dreifaches Hoch auf BIDG – Born in Delmenhorst Guitars!

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Korpus lackieren

Was macht man, wenn das Budget nicht unerschöpflich ist? Man erklärt den Pfusch zur Kunst und statt der Blinki-Hochglanzlackierung vom Spezialisten treibt man den DIY-Gedanken auf die Spitze und lackiert einfach und pinselgetrieben drauf los. Vorher braucht es natürlich Farbe. Nach einem ersten Versuch mit Wasserbeize und Schnellschliffrundierung (auf Nitro-Basis, weil das so toll klingen soll ;-)) von Clou habe ich diesen Plan direkt verworfen, weil es nicht gut aussah. Irgendwie nur blass und fahl. Das nächste Experiment mit Lack-Lasur auf Wasserbasis (auch von Clou) und 2K-Lack aus dem Baumarkt für den gelb-orangen Streifen war dann auf gewisse Art und Weise erfolgreich. Das Ergebnis ist relic, distressed, worn, Punk, Rock’n’roll oder für den Schöner-Wohnen-Leser Shabby-Chic. Und je mehr ich mir das anschaue, um so mehr gefällt es mir. So wird aus Pfusch eben Kunst oder auch nur etwas, was man selbst schön findet. Und das ist doch auch gut so.

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BIDG – Born in Delmenhorst Guitars

Haha, großartig. Nach dem großen Erfolg der Born in Delmenhorst Records taufe ich meine Gitarren nunmehr – Tatatataaaaaa – auf den Namen Born in Delmenhorst Guitars, abgekürzt schlicht und einfach BIDG. Das Logo steht, ist aber noch nicht 100% feingezeichnet. Der Kollege aus dem fernen Osten wird via Timo S. sehr schöne Alu-Badges ätzen. Das passiert frühestens Mitte Ende August. Bilder folgen dann…

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Signature

Viele Hersteller bauen Signature-Gitarren, also Gitarren, deren Gestaltung und technische Spezifikation mehr oder weniger einem bestimmten Künstler gewidmet oder angepasst sind. Seltsamerweise hat sich bisher kein Hersteller um einen Signature-Deal bei mir beworben (höhö…), so dass ich mit der Grongster mein eigenes Signature-Modell bauen musste 😉

Womit ich beim eigentlichen Thema wäre: was sind die Eigenschaften meiner Gitarre oder noch besser die Kombination von Eigenschaften, die diese von einer Gitarre aus der Masenproduktion absetzt? (Mal ehrlich, für einen Tausender bekommt ganz hervorragende Korea-Bretter und unter dem finanziellen Aspekt lohnt sich der Selbstbau nun überhaupt Null komma Null).

Ich zähle mal auf:

  • Nullbund (ursprünglich erschien mir das einfacher, dies handwerklich umzusetzen, mittlerweile würde ich behaupten, das bereichtert den Klang ungemein)
  • extra hohe Bundstäbchen (ich habe eigentlich zum Gitarrespielen wenig geeignete Fingernägel, je höher die Bünde, um so einfacher für mich die Bespielbarkeit)
  • die Kombination von Sidedots bis zum 12ten Bund mit den beiden Frontdots im 15ten und 17ten Bund (diese Dots auf den Griffbrettern mochte ich noch nie leiden, aber irgendwie muss ich mich aber orientieren, deshalb die Sidedots bis zum 12ten Bund, die Frontdots habe ich erst gestern gesetzt und bin ob der Genialität dieser Idee nahezu euphorisiert, das gefällt mir und ist für mich absolut praxistauglich)
  • ein Volumenregler inkl. Kondensator (Treble-Bleed) zzgl. Volume-Bypass, um das Poti komplett aus dem Signalweg zu nehmen (den Tonregler habe ich nie genutzt, maximal nur zur Kontrolle, ob der Tonregler 100% offen ist, also weg mit dem Ding, der Kondensator ist parallel zum Volumenpoti geschaltet und nimmt beim Zurückdrehen des Potis ein wenig die Bässe raus, das kommt cool; und der Bypass-Schalter drückt den Pickup voll auf die Klinke, das gibt am Ende nochmal extra-Schub. Like!)
  • Endpin mit integrierter Klinkenbuchse (einfach gut)

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Elektrik – Auswirkungen

Der Prototyp hatte ja einen noch aufgeklebten Lautstärkeregler. Will heißen, der Pickup war direkt an die Klinkenbuchse gelötet. Ein erster Test an der DAW war ja schon erfreulich, der anschließende Test am Amp dann aber Orkan-artig. Wow, was für ein fetter Sound. Ein durch Schallwellen sozusagen eingepresstes Grinsen war mein Begleiter für den Rest des Tages.

Nun musste oder sollte noch die Lautstärke-Elektrik hinein. Der Forstnerbohrer hat ein 45 mm Loch gebohrt, der Dirk ein schönes CTS-Poti mit einem Kondensator in das mit dem 10 mm Senker in die Decke gebohrte Loch gefriemelt, alles verkabelt und verlötet. Technische Funktionsprüfung: es funktioniert. Der Lautstärkeregler regelt gleichmäßig die Lautstärke, der parallel geschaltete Kondensator beschneidet beim Zurückdrehen wie erwartet die Bässe, so dass insgesamt der Eindruck entsteht, dass die Höhen beim Leiserdrehen nicht beschnitten werden. Bei voller Lautstärke ist ein Unterschied mit oder ohne Kondensator für mich nicht hörbar. Also gut. Was für mich aber hörbar ist, ist der Unterschied zwischen der Variante mit dem Poti und der Variante, dass der Tonabnehmer direkt an die Buchse angeschlossen ist. Das bedarf also noch einiger Experiment. Entweder baue ich einen echten Bypass ein (Poti mit Schalter) oder ich lege den Regler wieder still. Aber das muss ich am Amp testen. Die digitale Welt (s. o. DAW) gibt einem da tatsächlich nicht die hunderprozentige Hörwahrheit zurück.

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